Der Kulturverband

 

Der Alpenländische Kulturverband Südmark (AKVS) ist ein gemeinnütziger, unabhängiger, überparteilicher Schutzverein. Er wurde 1952 in Graz als Alpenländischer Kulturverband (AKV) gegründet und erweiterte seinen Namen im Jahre 1960 um den Begriff „Südmark“. Er hat seinen Sitz im Südmarkhaus in Graz, Joanneumring 11.

In den ersten Jahren seiner Tätigkeit widmete sich der AKVS insbesondere der Eingliederung der 60.000 vertriebenen und in der Steiermark seßhaft gewordenen Volksdeutschen in die neue Heimat.

Bald entfaltete der AKVS eine rege Tätigkeit für das steirische Grenzland, wo er sich in Zusammenarbeit mit Landes-, Bezirks- und Gemeindebehörden für die wirtschaftliche und kulturelle Förderung dieses von der Not der Nachkriegsjahre besonders betroffenen Gebietes einsetzte.

Seit der politischen Wende in unseren südöstlichen Nachbarstaaten betreut der AKVS zwei deutsche Volksgruppen steirischer Herkunft: Die Banater Berglanddeutschen in Rumänien, deren Vorfahren vor mehr als 200 Jahren von den Habsburgern zur Gewinnung und Verhüttung der Bergschätze mehrheitlich aus der Obersteiermark in den gebirgigen Süden des Banates gerufen wurden; und jene Minderheit der Deutsch-Untersteirer in Slowenien, die – nach den Willkürmaßnahmen zu Ende des Zweiten Weltkrieges totgesagt – seit der Entstehung der freien Republik Slowenien eine erstaunliche Tätigkeit entfaltet, aber um staatliche Anerkennung als Volksgruppe ringen.