Publikationen

Veröffentlichungen

Von 1954 bis 1961 erschien im Verlag der Alpenlandbuchhandlung Südmark jedes Vierteljahr ein „Rundbrief des Alpenländischen Kulturverbandes“ im Umfang von jeweils 16 Seiten. Daneben gab der Verband „Sendschreiben“ in der Form kleiner Monographien heraus:

  • Walter Schneefuß: Deutsche Bestandsaufnahme 1954. Alpenland-Buchhandlung Südmark, Graz 1954.
  • Paul Rohrbach: Hoffnung für Europa. Alpenland-Buchhandlung Südmark, Graz 1954.
  • Franz Hamburger: Das gesunde Kind. Alpenland-Buchhandlung Südmark, Graz 1954.
  • Ekkehard Hauer: Land und Stadt. Gegen Hunger und Vermassung. Alpenland- Buchhandlung Südmark, Graz 1955.

Ab Oktober 1962 erschienen die Rundbriefe unter Fortzählung der Jahrgänge und unter dem Namen „Lot und Waage“. Herausgeber und Mitarbeiter sahen es als die Aufgabe ihres Blattes an, „auf die wirklich bewegenden und bestimmenden, zum Ausdruck drängenden Kräfte im Raume unseres Daseins so frei, so redlich wie nur menschenmöglich hinzuweisen. […] Was war, was aus der Vergangenheit in unser Leben hineinreicht, was ist und zu unserem Dasein, mehr oder minder mächtig, gehört, wird bis zum Grunde a u s g e l o t e t , was wird, was als künftige Möglichkeit erscheint, droht oder lockt, soll auf die W a a g e gelegt, erkannt, abgewiesen oder eingeordnet werden …“

Lot und Waage Heft 4, 61. Jahrgang 2010 Lot und Waage

Die Schrift bot einen weitgespannten Bogen, der über die engeren Belange des Verbandes hinausreichte. Er fußte auf der Berichterstattung aus dem Grenzland und über die deutschen Volksgruppen im Ausland, überspannte Themen der allgemeinen Volksgruppenproblematik, des Unterrichts und der Gesundheit, der Umwelt und der Geopolitik, des Brauchtums und der Tracht und reichte hin bis zu einer engagierten Auseinandersetzung mit der Kulturpolitik der Steiermark. Gerade auf diesem Gebiet entwickelte sich „Lot und Waage“ zu einem durchaus kämpferischen Organ, wenn es galt, Kritik anzubringen und Einstellungen zu vertreten. Davon zeugen insbesondere die Auseinandersetzungen mit dem „Forum Stadtpark“ und mit dem „Steirischen Herbst“. Zweimal veranlaßte der AKVS den für die Kultur zuständigen Landesrat, der Öffentlichkeit gleichsam Rede und Antwort zu stehen: Am 27. November 1964 interpretierte Univ.-Prof. Dr. Hanns Koren im Kammermusiksaal die steirische Kulturpolitik, am 10. Mai 1973 sprach Dr. Kurt Jungwirth im Heimatsaal über „Kulturland Österreich – eine fromme Lüge?“

Waren bis 1977 jährlich zumeist sechs Doppelhefte von „Lot und Waage“ erschienen, so wurden nun „die Stimmen immer lauter, die eine […] Konzentration auf die engeren Belange des Alpenländischen Kulturverbandes verlangten“. Seither erscheinen in der Regel nur mehr vier Hefte im Jahr. Sie erfüllen eine dreifache Aufgabe: Dokumentation unserer Arbeit, Information über unsere Arbeit und Werbung für unsere Arbeit an unsere Mitglieder und an die Öffentlichkeit heranzutragen.

Unsere Festschrift zum 50-Jahr-Jubiläum

Bucherscheinungen:

  • Hans Otto Göllner: Die Katastrophe des Südostdeutschtums. Alpenland-Buchhandlung: Graz 1957.
  • Grenzland Steiermark – ein Hausbuch. Herausgegeben vom Alpenländischen Kulturverband Südmark. Alpenland-Buchhandlung, Graz 1959.
  • Manfred Straka: Untersteiermark – unvergessene Heimat. Lot und Waage, Graz 1965.
  • Hans Kloepfer: Werke. Herausgegeben von Wilhelm Danhofer. 3 Bände. Alpenland-Buchhandlung, Graz 1967.
  • Hans Kloepfer: Joahrlauf. Alpenland-Buchhandlung, Graz 1967.
  • Reinhold Reimann: 50 Jahre Alpenländischer Kulturverband Südmark. AKVS, Graz 2002.